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Die Zukunft von EPICUR Research: Aufstrebende Forschungszusammenarbeit

Die EPICUR-Allianz möchte die Entwicklung einer gemeinsamen Forschungsagenda durch einen Bottom-up-Prozess ergänzen, der Nachwuchswissenschaftler:innen in die Führung einbezieht und Innovationen in Forschung und Methodik vorantreibt. Dies bedeutet, dass sie sich dafür einsetzt, aufstrebende Forschung zu fördern und zu unterstützen und institutionelle Veränderungen anzustoßen, die dazu beitragen, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken.

 

 Am Ende dieses Bottom-up-Prozesses, den wir in der Pilotphase von EPICUR Research entwickeln und testen werden, wird es zwei sogenannte EPICluster geben: Initiativen mit dem Potenzial, Innovation und Exzellenz in der Forschung hervorzubringen. Die Themen und Teilnehmer:innen der beiden EPICluster werden im Rahmen eines iterativen Bottom-up-Prozesses identifiziert und gefördert. Da EPICUR den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und nicht gegeneinander ausspielen will, soll der Prozess, obwohl er in seiner Endphase (der Auswahl der EPICluster) notwendigerweise selektiv/kompetitiv sein muss, von Anfang an so inklusiv wie möglich gehalten. EPICUR setzt sich für Vielfalt ein, da wir glauben, dass sie die einzige Grundlage für wahre Exzellenz ist und dass die Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen aller Disziplinen und Hintergründe die gesamte akademische Landschaft Europas auf dem globalen Markt besser und wettbewerbsfähiger machen wird. Daher wird die Teilnahme an der Reise von den 
EPICamps hin zu EPIClustern
für Nachwuchswissenschaftler:innen von Vorteil sein, unabhängig davon, ob sie in dieser ersten Runde einen Zuschlag für ein EPICluster erhalten oder nicht. Um das EPICUR-Netzwerk von Nachwuchswissenschaftler:innen aufzubauen, aus dem diese Forschungskooperationen hervorgehen werden, bietet EPICUR Research auf dem Weg dorthin viele Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten an, die jungen Wissenschaftler:innen aus allen Disziplinen offenstehen und ihre Karriereentwicklung unterstützen werden durch

  • Erweiterung ihrer Kompetenzen in der inter- und transdisziplinären Forschung
  • Einführung in das offene Datenmanagement und das Veröffentlichen in Open-Science-Formaten
  • Schulung in der Wissenschaftskommunikation und der Beantragung von Fördermitteln
  • Gewährung von Einblicken in die unterschiedlichen Förder- und Karrierestrukturen aller acht Partnerinstitutionen und die fünf in der Allianz vertretenen nationalen Wissenschaftssysteme
  • Bekanntmachung und Vernetzung mit Kolleg:innen aus der gesamten EPICUR-Allianz und darüber hinaus

Die Reise wird mit der Einladung von Nachwuchswissenschaftler:innen zu den sogenannten EPICamps beginnen, einem niedrigschwelligen Format, das eine einfache Teilnahme von überall in der Allianz ermöglicht. EPICamps werden es Nachwuchswissenschaftler:innen ermöglichen, sich mit gleichgesinnten Wissenschaftler:innen aus der gesamten Allianz und allen Disziplinen im Rahmen von Formaten wie Kurzvorträgen und Posterausstellungen bis hin zu Erfindungen und Methodenworkshops auszutauschen. Dabei erhoffen wir uns, dass die Nachwuchswissenschaftler:innen Potenziale für konkrete Kooperationen mit ihren Kolleg:innen der Partneruniversitäten identifizieren. In den Wochen nach einem EPICamp bieten EPICUR-Mitarbeiter:innen Unterstützung dabei an, aus diesen ersten Ideen konkretere Initiativen zu schaffen, und fördern die weitere Vernetzung der Nachwuchswissenschaftler:innen. 

Auf der Grundlage soliderer Ideen zu solchen informellen Initiativen und eines kurzen Vorschlags werden Gruppen von bis zu fünf Mitgliedern von Partneruniversitäten aus mindestens drei verschiedenen Ländern dazu aufgefordert, sich für EPICradles zu bewerben. Dabei handelt es sich um gemeinsame Forschungsaufenthalte an einem unserer Institute für fortgeschrittene Studien oder an einer Forschungseinrichtung. EPICradles ermöglichen es diesen kleinen Forschungsgruppen, drittmittelfähige Projektvorschläge zu entwickeln. EPICUR-Mitarbeiter:innen werden die entstehenden Forschungsgruppen in enger Zusammenarbeit mit den gastgebenden Instituten und Partneruniversitäten durch das Identifizieren von Berater:innen, außeruniversitären Partnern und zusätzlichen Ressourcen unterstützen. Die Wissenschaftler:innen werden die wissenschaftliche Grundlage legen und Promotions- und Postdoc-Projekte entwerfen, mit denen sie sich für ein EPICluster bewerben können. EPICradles und EPICluster werden erst im Jahr 2022 starten, daher werden weitere Informationen bald folgen. 

EPICamps

EPICamp Substantiv
E.PI.Camp I  \ ˈe-pi-ˌkamp\
= kombination aus barcamp and EPICUR
= die Idee, dass großartige Dinge entstehen, wenn wissbegierige Menschen zusammenkommen

Was ist ein EPICamp?

EPICamps sind niedrigschwellige Workshops, die vom Barcamp-Format (auch bekannt als Unconference) inspiriert sind und Nachwuchswissenschaftler:innen der EPICUR-Allianz angeboten werden, um sich mit Kolleg:innen sowie etablierten Wissenschaftler:innen mit ähnlichen Interessen auszutauschen und gemeinsame inter- und transdisziplinäre Projekte zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu verfolgen. Das Treffen bei einem EPICamp ermöglicht es den Nachwuchswissenschaftler:innen,
Gemeinsamkeiten und – was vielleicht noch wichtiger ist – Komplementaritäten ihrer Forschung zu erkunden. EPICamps werden verschiedene Formate kombinieren – von Mini-Pitches bis hin zu größeren Diskussionsgruppen – um die Vernetzung zwischen unseren acht Partneruniversitäten zu erleichtern und das akademische Matchmaking von Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen und Bereichen auszubauen. 

 EPICamps werden (bis auf Weiteres) virtuell von einer Kerngruppe aus Wissenschaftler:innen von mindestens drei unserer Partneruniversitäten ausgerichtet. Diese Kerngruppen – genannt EPICamp Academic Boards – können aus etablierten Wissenschaftler:innen und Nachwuchswissenschaftler:innen aus allen Disziplinen und Bereichen bestehen. Sie werden die Themen und Inhalte der EPICamps rund um die drei EPIChallenges „Nachhaltigkeit“, „Migration, Mobilität, Identität“ und „Öffentliches Gesundheitswesen“ koordinieren. Wir ermutigen interessierte Wissenschaftler:innen, sich mit Ideen und Themen, die zu einer oder mehreren der drei EPIChallenges passen, an uns zu wenden: Ob Sie ein kleines Format beisteuern oder ein ganzes EPICamp organisieren, jede Initiative ist willkommen.

Wer kann sich beteiligen? 

EPICamps stehen Wissenschaftler:innen aller Karrierestufen, aus allen Disziplinen und von allen Partnerinstitutionen offen. Sie richten sich jedoch in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler:innen, die in späteren Phasen des EPICUR-Forschungsprojekts für eine Förderung in Frage kommen. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Organisation der Karriereentwicklung jedes Partners verwendet EPICUR für die EPICamps eine weit gefasste Definition von „Nachwuchswissenschaftler:innen“. Dies bedeutet, dass wir Wissenschaftler:innen aus einem breiten Spektrum der wissenschaftlichen Karriereentwicklung einladen, welches von den letzten Zügen der Promotion bis hin zu den ersten Jahren einer anschließenden akademischen Anstellung Position reicht. Wir laden auch etablierte Wissenschaftler:innen, die daran interessiert sind, Nachwuchswissenschaftler:innen zu betreuen oder bei Projekten zu beraten, dazu ein, teilzunehmen. 

Potenzielle Teilnehmer:innen der EPICamps sollten ein generelles Interesse daran haben, interdisziplinäre Forschung zu betreiben und/oder transdisziplinär mit außeruniversitären Partnern zusammenzuarbeiten. Sie sollten ein nachgewiesenes Interesse an dem Thema des EPICamps haben, an dem sie teilnehmen möchten. Es sind jedoch keine Vorerfahrungen auf dem Gebiet und/oder der inter- und transdisziplinären Arbeit erforderlich. 

Wenn der Aufruf zur Teilnahme an einem EPICamp Ihr Interesse weckt, melden Sie sich bitte an! 

Wie kann ich teilnehmen? 

Das Academic Board jedes EPICamps wird einen offenen Call for Participation erstellen, der in der Allianz weit verbreitet und veröffentlicht wird. In Anlehnung an das Format des Barcamps/der Unkonferenz wird das Programm jedes EPICamps anders aussehen und Möglichkeiten eröffnen, Arbeiten in Mini-Thesis-Präsentationen, Poster-Sessions sowie Podiums- oder Gruppendiskussionen etc. vorzustellen. Es soll aber auch Raum für Ad-hoc-Treffen, One-on-One-Videochats, akademische Speed-Dating-Sessions und Methodenaustausch bieten. EPICamps regen ihre Teilnehmer:innen zu Spontaneität und Kreativität an, woraus großartige Dinge entstehen können.  

Wie kann ich mich beteiligen?

Wenn Sie Fragen haben oder sich beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte an unser Lead-Team an der Universität Freiburg und der Universität für Bodenkultur Wien. 

Contact

Eva Rüskamp
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Work Package Lead
Gemeinsame Forschungsagenda 

eva.rueskamp@zv.uni-freiburg.de

Nina Eisenmenger
Universität für Bodenkultur Wien

Work Package Co-Lead
Gemeinsame Forschungsagenda

nina.eisenmenger@boku.ac.at

EPICradles

EPICradle substantiv
E.PI.Cra.dle I  \ ˈe-pi-ˌ krā-dᵊl \
= Kombination von EPICUR und cradle (Wiege)
= der Rahmen und die Unterstützungsstruktur, um großartige Ideen wachsen zu lassen 

 

Weitere Informationen folgen in Kürze. 

EPIClusters

EPICluster substantiv
E.PI.Clus.ter I  \ ˈe-pi-ˌ klə-stər \
= Kombination von EPICUR und Cluster
= ein Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen und Partnern aus der Zivilgesellschaft, die an der Lösung der großen Herausforderungen der Welt arbeiten

 EPIClusters werden neue, trans- und interdisziplinäre, herausforderungsorientierte Forschungsformate sein, die auch Stakeholder aus anderen Sektoren wie Wirtschaft, Industrie, Politik, NGOs, öffentlichen Diensten, Gemeinden oder Regionen einbeziehen. Gleichzeitig werden EPIClusters die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen und entsprechenden Ressourcen in unserem gesamten Netzwerk anregen, um hochskalierbare Best-Practice-Modelle für gemeinsame Forschung und Innovation zu schaffen.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Contact

Guillaume Parodi
Universität Straßburg 

 Work Package Lead
EPICluster & neue Formen der Forschungskooperation

parodi@unistra.fr

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